Zukunftsprojekt: Spiel mit Moral

Beim diesjährigen EYA Social Hackathon in Salzburg stand das Thema Virtual Reality ganz im Zentrum. 11 Gruppen präsentierten ihre Projekte mit sozialem Bezug. Die Gewinner überzeugten mit einem Spiel, das die moralischen Wertvorstellungen der Spieler fokussiert: Moral Journey

Der Grundstein zum European Youth Award wurde eigentlich schon 1996/97 gelegt, als ich den Studiengang Multimedia-Art an der FH Salzburg ins Leben gerufen habe. Es ging damals schon darum, die interessantesten Studierendenprojekte vorzustellen und in einen Zusammenhang mit Qualität in Bezug auf drei Dimensionen zu bringen. Dabei ging es um die Qualität in Bezug auf Content, auf User Experience und auf die Qualität in Bezug auf den Social Impact. Diese drei Komponenten sind das, was diese ganze Arbeit seit 1996 bewegt und der EYA ist die Weiterentwicklung davon.

Studierende aus 10 Ländern

Vom 5.-7. April fand in der Fachhochschule Salzburg der Social VR Hackathon des European Youth Awards (EYA) statt. Über 100 Studierende aus 10 Ländern kamen zusammen, um an digitalen Ideen mit einem sozialen Nutzen zu arbeiten. Es entstanden 11 Gruppen, die an ihren Projekten mit Hilfe von moderner Technik wie virtueller Realität feilten. Nach intensiven Arbeiten und Coachings von internationalen Experten präsentierte man sich am Samstagabend im Saal der SN einer Fachjury, die ein Gewinnerteam ermittelte.

Pitch vor Experten

Die Expertenjury urteilte über die 11 Projekte und kürte „Moral Journey“ zum Gewinner des Social VR Hackathon 2018.

In nur 3 Minuten musste das Projekt vor den Juroren präsentiert werden. Die Ideen waren bunt: sie reichten von einer App, die soziales Engagement belohnen soll, über eine interaktive Website, die Gesundheitsuntersuchungen erklärt bis hin zu einem virtuellen Spiel, das die Moral des Spielers ins Zentrum rückt. Nach 15-minüter Beratungszeit war sich die Jury einig: Moral Journey – ein Team der FH Salzburg – hat nicht nur mit der Idee, sondern auch mit der gezeigten Umsetzung überzeugt.

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Das Team um Selina Brunner, Katrin Mair, Arnold Holler, Nico Pfeifenberger, Manuel Augustin, Slavko Ivanovic und Pere Marin wird nun das VR-Spiel rund um das Thema Moral weiterentwickeln. Der nächste Weg führt zum App-Camp im Juli in Salzburg.

Autor: Bernhard Kröll
Bilder: EYA

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